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Veranstaltungen

Kooperationspartner

Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) setzt sich für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und Ernährung ein, insbesondere der genetischen Ressourcen. Dazu gehört auch die Vielfalt der einheimischen Nutztierrassen.
In dem Bereich der tiergenetischen Ressourcen erfüllt das IBV folgende Aufgaben:

  • Mitwirkung bei der Erarbeitung und Durchführung des Nationalen Fachprogramms zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung tiergenetischer Ressourcen in Deutschland 
  • Geschäftsstellenfunktion des Fachbeirates Tiergenetische Ressourcen 
  • Erfassung, Dokumentation und nutzerorientierte zentrale Bereitstellung von Daten über tiergenetische Ressourcen in der Zentralen Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland (TGRDEU, tgrdeu.genres.de) sowie Übermittlung der Daten an die globale Datenbank der Welternährungsorganisation FAO
  • Veröffentlichung der Roten Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland  
  • Koordination von Erhaltungsaktivitäten sowie Unterstützung von Erhaltungsnetzwerken 
  • Wahrnehmung von Funktionen sowohl in nationalen und internationalen Gremien im Auftrag des BMEL 
  • Fachliche Betreuung von nationalen und internationalen Programmen 
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung 
  • Veröffentlichungen von Informationen gemäß Tierzuchtrecht in TGRDEU

Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ)

Seit der Gründung im Jahre 1905 ist die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) ein gemeinnütziger Verein, der nach seiner Satzung in enger Zusammenarbeit zwischen Tierzucht und Veterinärmedizin dem Fortschritt auf den Gebieten Tierzüchtung, Tierhaltung, Tierernährung, Fortpflanzung und Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere dient. Die Gesellschaft hat sich die Aufgabe gestellt, eine Mittlerfunktion zwischen der Wissenschaft, Verwaltung und der Praxis sowie zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen zu übernehmen. Sie ist zudem die offizielle Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der "Europäischen Vereinigung für Tierwissenschaften" (EVT) und pflegt einen intensiven Austausch mit anderen internationalen Organisationen. 

Die DGfZ bearbeitet seit Jahrzehnten Themen zur Erhaltung genetischer Ressourcen landwirtschaftlicher Tiere und führt seit 2003 das beratende Gremium „Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen“ als Arbeitsgruppe in ihrer Gesellschaft.

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) engagiert sich seit 1981 für die Erhaltung gefährdeten Nutztierrassen, die eine wichtige Genreserve darstellen und von kulturhistorischem Wert sind. Seit 1986 erstellt die GEH die Rote Liste der gefährdeten Nutztierrassen. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit für die aktive Lebenderhaltung, Ausstellungen, Interessenten- und Züchterkoordination, Datenerfassung sowie lokale Gruppen setzen sich die derzeit 2200 Mitglieder für die alten Rassen ein.

Das Augenmerk liegt hier im Bereich der extensiven Landwirtschaft, im Naturschutz und der Landschaftspflege, der Fortbildung sowie in der Erzeugung von Qualitätsprodukten. Die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden trägt wesentlich zur Erhaltung bei.